WIP: brezzlicator | neues Hotend, sauber verkabelter Boden, Lasermount uvm

Inzwischen sind es eine ganze Menge möglicher Hotendhalter und Kombinationen mit Hotends für den brezzlicator in meiner Sammlung geworden.

Aktuell arbeite ich an einer passenden Halterung für mein neu erstandenes e3d cyclops. Passend dazu soll auch gleich die Halterung für ein IR Probe Board angebracht werden, dass ich mit der Umrüstung des Druckers auf das duet 3d board gerne einbauen will.
Im Design lasse ich den bisherigen induktiven Näherungssensor wegfallen, den brauche ich nichtmehr. Genauso lasse ich den max-Endstop weg, hier nutze ich den Softwaredefinierten.
Was noch fehlt ist ein Schraubenloch für den Radiallüfter, den ich weiter verwenden werde.
Neu eingebaut habe ich einige Löcher für Zugentlastungen für die vielen Leitungen zum Hotend, genauso einen Druchbruch von oben nach unten an der Halterung, um die Leitungen sauber irgendwo verstauen zu können.
Weiter habe ich die Halterung auf das e3d cyclops angepasst, ich nutze hierbei die schrauben auf der Kopfseite, dort wo auch die Öffnungen für die Filamentzufuhr sind.

Etwas älter ist die Halterung für eine Laserdiode. Weil ich den bruzzl zwar angekündigt, aber mangels Zeit und Geld nie gebaut habe, möchte ich den brezzlicator auch mit dem Laser bestücken und damit Lasercutten können. Dazu habe ich mir flott eine Halterung gezeichnet und gedruckt. Das halten funktioniert soweit ganz gut, ausprobiert habe ich das ganze noch nicht, dazu möchte ich ins Freie gehen und mir nicht die Bude vollstinken mit Laserdampf. Weiter weiß ich auch nicht, wie meine Rauchmelder auf den Laserdampf reagieren.
Kurz zum technischen, die Laserdiode hat lt. Hersteller ca. 1,5 W und kann nach meinen eigenen Tests, auch wenn es mehrere durchläufe braucht, Holz und Acrylglas schneiden.
Die Diode selbst kam verpresst in einem Kühlkörper. Diesen habe ich zusätzlich mit einem Lüfter zur Kühlung der Diode versehen, ebenfalls mit 2 Lüftern die in Richtung des Laserpunktes zeigen um Dampf und Rauch wegzupusten

Auch schon etwas länger her ist es, dass ich den Boden vom brezzlicator aufgeräumt und anständig verkabelt habe. Hier haben ein paar Kabelkanäle und einige Kabelbinder ihren Platz gefunden, um dem Wulst an Leitungen Herr zu werden.

Ich benutze ein 24V Hutschienennetzteil von Meanwell als Leistungsversorgung für die Heizplatte und für die Heizpatrone im Hotend. Ebenfalls wird hiermit der Lüfter gespeist, dass allerdings nur um Zukünftig den Lüfter auch durch eine weitere Heizpatrone o.ä. zu ersetzen.

Ebenfalls liegt ein 12V Netzteil zur Versorgung von den Schrittmotoren, der Elektronik im allgemeinen und zur Versorgung des 5V Step Down Reglers im Boden.

Auf einer zweiten Hutschiene ist ein 12V Netzteil verbaut, dass die Haltespannung für ein Relais auf der selben liefert. Hierdurch kann die kompette Leistungsstufe getrennt ein und ausgeschaltet werden und die Elektronik vorversorgt werden. Das möchte ich mit dem Duet-Board nutzen, um per Onlineinterface den gesamten Drucker Ein und Ausschalten zu können.
Ebenfalls habe ich auf der Hutschiene eine Klemmleiste mit WAGO-Klemmen angebracht. Hier sind die einzelnen Netzteile mit der Versorgungsspannung (230V) verbunden. Die Wagoklemmleiste gibts in WAGOs CAD Bibliothek für Inventor, ich habe leider keine Lizenz um die STL-Datei bereit zu stellen

Aktuell ist auf der Bodenplatte noch ein Arduino Mega mit RAMPS 1.4 verbaut, der wird im Lauf der nächsten Monate durch ein duet3d wifi ersetzt werden.

Als Interface für beide Drucker werde ich ein Tablet zwischen den beiden am Tisch aufstellen. So kann ich Octoprint am marckube und das duet interface am brezzlicator mit einem Gerät bedienen. Außerdem sind die dedizierten Touchscreens für das duet board im Verhältnis zu günstigen Tablets deutlich teurer und die Leistung deutlich geringer.

Mehr Bilder sind im brezzlicator-Album unter pic.marcfischer.org

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